Die persönliche Geschichte hinter ARCUM
20 Gedanken. Eine Stimme. Maja liest die Gedanken ihres Papas – persönlich, ruhig und in ihren eigenen Worten. Das spätere vollständige Buch ist mit 52 Gedanken geplant.
Die Vorschau „Mein Papa denkt nach“ umfasst 20 von Maja eingesprochene Gedanken. Keine Aufnahme startet automatisch.
„Mirko denkt nach – 52 Gedanken über Handwerk & Berufung“ ist als späteres vollständiges Buch mit 52 Gedanken angelegt. Die 20 Vorschaukapitel und die 52 Gedanken werden nicht gleichgesetzt.
Gelesen von Maja – der Tochter von Mirko Bruschat. Maja liest alle 20 Gedanken der Buchvorschau.
Die 20 Maja-Kapitel sind vom späteren Buch mit 52 Gedanken getrennt.
Mein Papa plant nicht, ein Buch zu schreiben. Zumindest nicht so, wie man sich ein Buch normalerweise vorstellt. Er will weder seine Lebensgeschichte chronologisch erzählen, noch anderen Menschen erklären, wie sie zu leben haben. Aber es entstehen immer mehr Gedanken, die ihn einfach nicht mehr loslassen. Gedanken über Menschen, über Familie, über das Handwerk, über Fehler und Verantwortung, über Unternehmen, über junge Menschen, die ihren Platz noch nicht gefunden haben. Über die Fragen, warum manche Erfahrungen einen Menschen verändern und andere einfach wieder verschwinden. Aus diesen Gedanken entsteht dieses Buch. Nicht als Ratgeber, nicht als klassische Biografie, sondern als Sammlung aus zweiundfünfzig Gedanken, die zusammen Stück für Stück die Geschichte eines Menschen erzählen. Die Geschichte meines Papas. Aber vielleicht an manchen Stellen auch ein kleines Stück von deiner eigenen.
Kapitel 01 hörenDieses Buch ist keine Kritik an bestehende Einrichtungen. Im Gegenteil, es ist ein Zeichen der Wertschätzung für alle Menschen, die sich täglich für Bildung, Ausbildung und Berufsorientierung einsetzen. Schulen vermitteln Wissen. Die Arbeitsagentur begleitet Jugendliche und Arbeitsuchende. Die Handwerkskammer und IHK vertreten Betriebe und Ausbildungen. Unternehmen geben Einblicke in die Praxis. Viele Menschen leisten jeden Tag wertvolle Arbeit. Die Version von ARCUM ist es, Schulen, Arbeitsagenturen, Handwerkskammern, IHK, Unternehmen und Kommunen miteinander zu verbinden. Denn wenn jeder seine Stärke einbringt, profitiert am Ende die Jugendlichen. ARCUM ersetzt niemanden. ARCUM verbindet.
Kapitel 02 hörenMein Papa glaubt nicht daran, dass jeder Mensch einfach alles erreichen kann, aber er glaubt daran, dass sehr viele Menschen weit unter ihrem Möglichen bleiben. Nicht weil ihnen das Talent fehlt, sondern weil ihnen oft niemand gezeigt hat, was tatsächlich in ihnen steckt. Manchmal braucht es nur einen Menschen, der früher an dich glaubt, als du es selbst kannst.
Kapitel 03 hörenErfolg sieht von außen meistens einfacher aus, als er sich von innen anfühlt. Die Menschen sehen das Unternehmen, die Räume oder ein fertiges Projekt. Sie sehen aber selten die Entscheidungen, die Zweifel und die Zeit, in der noch nicht klar ist, ob die – ob sich der ganze Einsatz irgendwann lohnt. Mein Papa sagt: "Erfolg beginnt nicht mit Geld. Er beginnt mit – in dem Moment, in dem man Verantwortung übernimmt und nicht mehr ständig darauf wartet, dass jemand anderes das eigene Leben in Ordnung bringt.
Kapitel 04 hörenFür meinen Papa ist das Handwerk nicht nur ein Beruf. Es ist die Möglichkeit, sichtbar zu machen, was vorher nur als Gedanke existiert. Aus einer leeren Wand wird ein Raum. Aus einer Idee wird etwas, das Menschen betreten, sehen und fühlen können. Er denkt manchmal, er gestaltet Oberflächen, aber eigentlich erschafft er Stimmung
Kapitel 05 hörenManche Räume vergisst man sofort, andere bleiben einem jahrelang im Kopf. Nicht unbedingt, weil sie besonders teuer oder perfekt sind, sondern weil sie in einem bestimmten Moment etwas mit einem machen. Mein Papa ist überzeugt, dass ein Raum Menschen verändern kann. Vielleicht nicht für immer, aber manchmal lange genug, damit ein neuer Gedanke entsteht.
Kapitel 06 hörenMB-Design entsteht nicht aus einem fertigen Geschäftsplan. Es entsteht aus dem Wunsch, Arbeiten anders auszuführen, als es häufig üblich ist. Nicht einfach schnell fertig werden, sondern verstehen, was ein Kunde wirklich erwartet, auch wenn er es selbst noch nicht genau beschreiben kann. Aus einem Handwerksbetrieb wird über Jahre etwas, das Räume nicht nur renoviert, sondern Geschichten sichtbar macht. Aber auch die Entwicklung verläuft nicht immer gra— so geradlinig, wie sie vielleicht aussieht.
Kapitel 07 hörenMein Papa spricht nicht gerne über Fehler, um Mitleid zu bekommen. Er spricht darüber, wie viele seiner wichtigsten Entscheidungen erst nach einem Fehler entstehen. Manche Fehler kosten Geld, andere kosten Vertrauen, Zeit oder Kraft. Er sagt, dass Fehler keine Auszeichnung sind, aber es ist eine Entscheidung, ob man an ihnen zerbricht oder durch sie genaues hinsieht.
Kapitel 08 hörenIrgendwann reicht es meinem Papa nicht mehr, nur schöne Räume zu bauen. Er will verstehen, warum Gebäude Schäden bekommen, warum sich Menschen auf Baustellen streiten, warum Auftraggeber, Handwerker und Planer oft über dieselben Sachen sprechen und trotzdem etwas völlig Unterschiedliches meinen. Auf dieser Suche nach Antworten entsteht MB-BauIntellect. Nicht als Gegenseite zum Handwerk, sondern als dessen logische Weiterentwicklung.
Kapitel 09 hörenAuf einer Baustelle kann fast jeder erklären, warum er im Recht ist. Der Bauherr, der Handwerker, der Planer, der Sachverständige. Mein Papa lernt, dass Recht haben und eine Lösung finden nicht immer dasselbe sind. Manchmal braucht es weniger Lautstärke und dafür einen Menschen, der die Situation von mehreren Seiten betrachten kann.
Kapitel 10 hörenMein Papa erlebt in mehr als fünfundzwanzig Jahren Handwerk viele junge Menschen. Manche sind motiviert, andere suchen noch nach ihrem Weg. Schulen, Arbeitsagenturen und Kammern leisten dabei jeden Tag wichtige Arbeit. Und doch gibt es junge Menschen, die erst dann aufblühen, wenn sie einen Beruf nicht nur erklärt bekommen, sondern ihn mit eigenen Händen erleben dürfen. Genau hier möchte ARCUM die bestehende Angebote ergänzen.
Kapitel 11 hörenJunge Menschen sollen sich früh für einen Beruf entscheiden. Schulen, Berufsberatung und Praktika legen dafür wichtige Grundlagen. Mein Papa sieht die Chance, diese bestehenden Angebote um echte Einblicke aus der Praxis zu ergänzen. Einen Beruf nicht nur erklärt bekommen, sondern ihn sehen, fühlen und ausprobieren dürfen. Gemeinsam können Schulen, Arbeitsagentur, Handwerkskammern, IHK, Unternehmen und ARCUM Jugendliche noch besser auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Aus diesem Gedanken entsteht etwas, das den Namen ARCUM bekommt.
Kapitel 12 hörenViele Menschen sehen ARCUM als einen besonderen Ort. Mein Papa sieht darin vor allem eine Ergänzung. Eine Ergänzung zu allem, was Schulen, Arbeitsagenturen, Kammern und Unternehmen bereits leisten. Ein Ort, an dem all diese Partner zusammenkommen und junge Menschen Berufe nicht nur kennenlernen, sondern erleben können. ARCUM entsteht nicht an einem einzigen Tag. Der Gedanke setzt sich über Jahre aus Baustellen, Gesprächen, Begegnungen und Beobachtungen zusammen.
Kapitel 13 hörenViele Ideen meines Papas klingen am Anfang zu groß, manchmal auch zu teuer, manchmal unnötig kompliziert. Ein normaler Seminarraum würde wahrscheinlich ausreichen, aber ein normaler Raum löst auch nur ein normales Gefühl aus und das ist nie der Plan.
Kapitel 14 hörenHinter einem Menschen, der viel arbeitet und große Ziele verfolgt, stehen meistens Menschen, die einen Teil davon mittragen. Auch wenn sie nicht auf jedem Bild zu sehen sind. Familie ist für meinen Papa nicht nur Rückhalt, sie ist auch ein Ort, an dem Erfolg plötzlich eine andere Bedeutung bekommt. Denn was nützt es, immer etwas Neues aufzubauen, wenn man dabei nicht mehr bemerkt, wer zu Hause auf einen wartet?
Kapitel 15 hörenVielleicht fragst du dich, warum ich gerade diese Texte vorlese. Die Antwort ist: Weil mein Papa meine Stimme mag. Aber vielleicht steckt noch was anderes dahinter. Dieses Buch erzählt viel über seine Arbeit, seine Gedanken und sein Leben. Für mich erzählt es aber vor allem, wer der Mensch hinter all diesen Projekten ist.
Kapitel 16 hörenVergangenheit lässt sich nicht verändern, aber sie verändert, wie ein Mensch Entscheidungen trifft. Manche Erfahrungen machen vorsichtig, andere machen ehrgeizig und einige sorgen dafür, dass man sein Leben lang versucht, etwas besser zu machen, als man es selbst erlebt hat. Nicht jede Geschichte aus der Vergangenheit meines Papas gehört auf diese Website, aber ohne sie würde man viele seiner heutigen Entscheidungen nicht verstehen.
Kapitel 17 hörenVerantwortung klingt zunächst nach Stärke. In Wirklichkeit fühlt sie sich oft wie Druck an. Mitarbeiter, Kunden, Familie, Rechnungen. Entscheidungen, bei denen niemand vorher garantieren kann, dass sie richtig sind. Mein Papa sagt: "Verantwortung bedeutet nicht, immer alles zu wissen. Es bedeutet, nicht wegzulaufen, wenn eine Entscheidung Konsequenzen hat."
Kapitel 18 hörenVertrauen entsteht nicht dadurch, dass man verspricht, niemals Fehler zu machen. Es entsteht dadurch, wie man sich verhält, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Mein Papa erlebt, wie lange es dauert, Vertrauen aufzubauen und wie schnell ein einziger Moment ausreichen kann, um es zu verlieren. Trotzdem glaubt er, dass Zusammenarbeit ohne Vertrauen kaum einen Wert hat.
Kapitel 19 hörenDas Buch wird aus zweiundfünfzig Gedanken bestehen. Gedanken über das Handwerk, Familie, Verantwortung, Unternehmen, Vertrauen, Rückschläge, junge Menschen, große Ziele und manchmal auch über Entscheidungen, die mein Papa heute anders treffen würde. MB-Design, MB-BauIntellect und ARCUM werden darin nicht wie Firmen vorgestellt. Sie tauchen als Teile einer Geschichte auf, als Ergebnisse aus Erfahrungen, Begegnungen und Entscheidungen. Nach und nach entsteht daraus ein Bild, nicht nur von einem Unternehmer, sondern von einem Menschen, der noch lange nicht mit dem Denken fertig ist.
Kapitel 20 hören